Sieben Tage Musik.

Ich wurde von einer Freundin (nennen wir sie Esmeralda Tunichtgut) auf Facebook gebeten, sieben Tage lang Musik zu posten (ich habe das in meiner Ungeduld und ICE-induzierter Langeweile fast am Stück gemacht), die ich mit den Menschen, die mich lesen teilen würde. Dem Wunsch kam ich total gerne nach und ich konnte es mir auch nicht nehmen lassen, euch diese sieben Musikstücke zu zeigen, denn natürlich sind nicht alle, die hier lesen auf Facebook und erst recht nicht mit meinem privaten Profil verbunden. Also hier, für euch: sieben Tage Musik!^

1. Bright Eyes – No One Would Riot for Less

Das erste Stück, dass ich mit euch teilen möchte ist No One Would Riot for Less von den Bright Eyes. Ich erinnere mich immer noch daran, wie mein Freund Peter es mir vorspielte. Es waren damals dunkle Stunden und das Lied machte alle Schleusen auf. Peter fing mich auf und seit dem ist mir dieses Lied ein treuer Begleiter. Mal ist es einfacher, mal schwerer es zu hören. Heute ist einer der Tage, wo es mir leicht fällt….

Hell is coming – Hell is here

2. Daily Terror – Todesschwadronen

Seit Wochen, wenn nicht gar Monaten geht mir Deutschland muss Sterben von Slime durch den Kopf und ich wollte es auch hier mit euch teilen. Aber dann… nun ja. Todeschwadronen von Daily Terror ist es geworden, denn das ist es, was da draußen durch die Straßen zieht. Als besorgte Bürger. Als „Asylkritiker“. Die mal eben das Heim für Asylbewerbende anzünden und ich glaube, es dauert nicht mehr lange, bis sie anfangen zu morden.

Am Tag sind sie Menschen wie ich und du in der Nacht drücken sie dir die Kehle zu

3. Dota und die Stadtpiraten

Dota und die Stadtpiraten singen über „Erschlossenes Land“ und man glaubt es geht um die Zivilisation aber eignetlich nur über die Durchökonimisierung von einfach allem.

Der Kopf ist ein Gefängnis, wenn man glaubt, man sieht die Wand.

4. ZSK – Antifascista 

ZSK haben 2013 „Antifascitsta“ veröffentlicht. Ich könnte auch Irie Révoltés „Allez“ nehmen, aber da fehlt mir ein Wenig die Härte. Antifa heißt Angriff. Auch gerne mit nem guten Soundtrack auf den Ohren. Wie diesem hier!

Keinen Meter kriegt ihr, weil hier gar nichts mehr geht.
Zu Tausenden stellen wir uns euch in den Weg.

5. Sopor Aeternus – Hades Pluton

Ich erinnere mich noch daran, als ich Esmeralda Tunichtgut die Promo von „Songs from the Inverted Womb“ schenkte – weil sie so gar nicht an mich ging. Erst Jahre später habe ich mich wieder mit Sopor Aeternus versöhnt.

„It’s Goff Music for Goff people“ hat die gute Anna-Varney über ihre eigene Musik gesagt und ich kann dem Nichts hinzufügen.

I dreamt that I was lying on the bottom of the dark and never-ending sea, on a bed that my dead lover was preparing with his own skeleton for me …

6. Sam Sallon – Long Way Down

Wir nähern uns dem Ende von Esmeralda Tunichtguts Reise durch meine Musikwirrwarr.

Ich entdeckte dieses Lied in einem Mix von KapuzenAuf und habe mich in die Musik, den Gesang, den Text verliebt.

Do you remember who you were when you were young?

Yes Mr. Sallon, I do!

7. Roxette – She’s Got Nothing On

Nun ist es da, das Ende der musikalischen Reise, die ich für Esmeralda Tunichtgut unternommen habe.

Das erste Album, das ich bewusst hörte, die Texte mitlas und vor dem Spiegel unglaublich oft performed habe (ihr dürft euch glücklich schätzen, dass NIE gesehen und gehört zu haben) war in der Tat Roxette. Und dann plötzlich kam diese neue Single 2011 und ich finde sie großartig und höre es immer wieder gerne und manchmal erinnert es mich an unbeschwertere Zeiten….

Who did the painting on my wall?
Who left a poem down the hall?
Oh I don’t understand at all, he-he-hey

Und jetzt seid ihr dran!

Zeigt mir Musik. Stil? Egal! Ich freue mich über eure Empfehlungen, shameless Self-Plugs und die netten kleinen Perlen, die niemand sonst mitbekommt.

(Das Beitragsbild Dennis Skley und steht unter CC BY ND – Original auf flickr.)

Kommentar verfassen