Ahsoka „I am no Jedi“ Tano

Ahsoka Tano – wie geneigte Leser*innen wissen dürften, bin ich ein großer Fan. Über ihren bisherigen Werdegang in The Clone Wars und Star Wars Rebels habe ich mich ja bereits ausgelassen (incl. massiver Clone-Wars/Rebels Spoiler)  und mir ja am Ende des Beitrags  einen Film über sie gewünscht. Nun gut, es gibt keinen Film aber(!) dieses Buch, das die Lücke zwischen Clone Wars und Rebels in ihrem Lebenslauf schließt. Ab jetzt kommen Spoiler. Wirklich.

Was ein Buch. Zuerst: Es ist ziemlich gut. Nicht perfekt, aber gut. Wie es sich für einen guten Roman gehört hat die Geschichte mehrere Ebenen. Offensichtlich ist natürlich die wortwörtliche Geschichte Ahsokas: Das Commander Rex seinen Tod vortäuschte, um sie zu retten, Ahsoka ihre Lichtschwerter mit in sein gefaktes Grab gab, um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen, sie sich auf kleinen Planeten herumtreibt um ja nicht erkannt zu werden. Ahsoka flieht vor dem Imperium und ist ständig in Bewegung. Auf dem kleinen Mond Raada versucht sie als Mechanikerin ein „normales“ Leben zu leben bis… ja bis das Imperium kommt um den Mond auszuschlachten. Sie, die Klon-Krieg-Veteranin, muss zusehen. Schließlich rettet sie einige ihrer neuen Freunde aus imperialem Gewahrsam und nutzt dafür ihre Fähigkeiten, die sie als Padawan erlernt hat. Sie flieht danach auch von Raada.

Ahsoka sucht ihren Platz im Universum, versucht herauszufinden, wer sie nun eigentlich ist, jetzt, wo sie die Macht nicht mehr einsetzen kann, denn das würde das Imperium zu ihr locken. Aber wer ist sie? Sie ist nicht mehr der Padawan Anakin Skywalkers. Sie war nie eine Jedi-Ritterin. Sie ist nur flüchtig – vor sich selbst und dem Imperium. Wenn sie in Meditation fällt um nach anderen Jedi zu suchen ist da nichts, nur Leere.

Ahsoka kehrt zu einer Familie zurück, die sie schon einmal aufgenommen hat und fliegt für diese Schmuggelware durch das Outer Rim. Während ihrer Flüge findet sie den Mut, kleine Dinge zu tun, die den Personen im Universum helfen. Kleinigkeiten für sie, aber große Taten für die Personen, die sie erfahren. Sie bekommt wieder Selbstvertrauen zu sich selbst doch ihr Tun bleibt nicht unbemerkt: Sowohl ein Inquisitor (der 6te Bruder)  als auch Bail Organa werden auf die aufmerksam. Am Ende hat Ahsoka den Inquisitor getötet, seine verseuchten roten Lichtschwertkristalle gereinigt und ist wieder im Besitz zweier Lichtschwerter, die grell weiß leuchten. Dank Bail Organa tritt sie der langsam wachsenden Rebellion bei und nun weiß sie wer sie ist: Fulcrum. Unter diesem Namen treffen wir sie in Star Wars Rebels wieder.

Wer nun noch nicht genug von Ahsoka hat kann sich noch das 2016er Star Wars Celebration Panel „Ahsoka’s Untold Tales“ Panel ansehen. Viel Spaß damit!

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