13 Gründe „13 Reasons Why“ zu sehen

Einer davon ist, dass ich diese Serie empfehle, der zweite Grund weil Nadia es durchgesuchtet hat und davon schwärmte. Die restlichen elf Gründe gibt es hier nicht aber ich dachte, ich probiere mal wieder Clickbait aus. Listickles sind ja immerhin der heiße Scheiß (hab ich gehört).

13 Reasons Why (auf Deutsch: Tote Mädchen Lügen nicht) findet ihr auf Netflix und mir ist es egal, ob ihr es auf Deutsch oder Englisch schaut. Die Serie ist die Verfilmung eines mittlerweile 10 Jahre alten Buches von Jay Asher. Die Produktion geht sehr behutsam mit dem Stoff um und baut die ganze Serie hindurch eine wundervolle Dramaturgie auf. Buchverfilmungshasser*innen aufgepasst: Die Serie ist zu 95% am Buch.

Wenn ihr die Serie schaut, lasst es euch gesagt sein: Ihr werdet Taschentücher brauchen. Der Stoff ist hart. Hannah tötet sich selbst und hinterlässt 13 besprochene Kasettenseiten, auf denen sie erzählt, warum sie Suizid begangen hat und wer drch Handeln oder unterlassenes Handeln mit daran schuld hat. Sie hat keinen anderen Ausweg mehr gesehen. An ihrer Schule ist Mobbing an der Tagesordnung, ein Teenager vergewaltigt andere Mädchen und auch Hannah und dann gibt es Menschen, die hätten helfen müssen und es nicht getan haben.

Die Serie ist aus der Sicht von Clay erzählt, einem Teenager aus Hannahs Schulklasse. Auch ihm ist eine Kasette gewidmet.

Die Serie hat kein Happy End, kann es auch nicht geben. Aber ihr könnt euch diese Serie ansehen und euch Gedanken über soziale Räume machen, in denen Mobbing ausgeübt wird, Vergewaltiger ungeschoren davon kommen und man manchmal vielleicht einfach jemanden sagen muss, wie wichtig diese Person ist für jemanden ist.

Netflix hat nach der letzten Folge noch ein Gespräch mit Cast & Crew, wie sie an diese Themen rangegangen sind und auch das muss ich euch ans Herz legen. Übrigens: Der Soundtrack ist auch ziemlich super, die Songauswahl sehr fantastisch und stimmig.

9/10, will watch again.

Hier für Euch der Trailer

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