Multimediale Ausstellung zum Netzfeminismus in Deutschland und Mexiko

Ich laufe ich auf meiner Hunderunde mit Barbara mindestens einmal am Tag an einer kleinen Galerie in Neukölln vorbei. Ich schaue auch immer neugierig durch das Schaufenster, was denn gerade so zu sehen ist. Mal find ich es hochspannend, mal verstehe ich es nicht und manchmal sehe ich die Künstler*innen beim Aufbau ihrer Ausstellung. Gestern Abend sah ich beim vorbeilaufen aus dem Augenwinke, das die Galerie voll mit Menschen, die einem Vortrag lauschten. Heute Vormittag hatte ich ein wenig Zeit und schaute mir das Fenster genauer. Die Tür ging auf und ich wurde freundlich hinein gebeten. 

Wenn es nicht Liebe ist, was dann?

Dann ist es Hass. Misogynie. Volle Verachtung. Oder? Ich weiß nicht, was es ist, wenn es das nicht ist. Ich weiß aber sehr wohl, dass das, was Julia Schramm hier in diesem Buch veröffentlicht hat, leider normal ist. Zusammen mit ihrem Mitherausgeber Johannes Finke hat Julia in ihrem Blog-Kommentaren gewühlt, in den Emails und DMs die sie erhalten hat. In der Jauchegrube der youtube-Kommentare und über Tellonym wurde sie auch fündig: Hass und sexualisierte Belästigung. Sorgfältig kuratiert, neu gesetzt und in der Originalrechtschreibung und -grammatik gehalten dürfen wir an Julias Inbox teil haben.

Whispers in the Shadow – Detractors

Im Jahr 2000 hatte ich mit Freunden zusammen das Gothic World Treffen organisiert. Ein kleines feines Festival, dass direkt finanziell in die Hose ging und unter anderem darum auch die in diesem Jahr die einzige Auflage bleiben sollte. Ein Haufen famoser Bands spielte dort und wir hatten einige Bands gebucht, weil wir sie unbedingt live sehen wollten; so durfte ich an einem Samstag das erste mal Whispers in the Shadow (WITS) live sehen. Ihre ersten drei Alben liefen in meinem CD-Player (tragbar) hoch und runter; „A Taste of Decay“ vom gleichnamigen dritten Album war dieser Tage eines meiner Lieblingslieder:

JANUS – Ein schwacher Trost

Wisst ihr wie das ist, wenn man gefühlt 150 Jahre auf eine neues Album einer seiner Leib & Magen Bands wartet? Ja? Gut, dann könnt ihr sehr gut nachempfinden wie es mir mit JANUS ergeht. JANUS sind Dirk „RIG“ Riegert (Gesang) und Tobias Hahn (Programmierung). Das erste Mal habe ich sie vor ca. 20 Jahren gehört – es war das erste Album Vater, dass mich nicht mehr los lies. Noch heute läuft es regelmäßig wenn ich mit der Hündin durch das abendliche Berlin laufe und nach all den Jahren werde ich des Hörens nicht müde: