Logbuch: Netzpolitik ist ein Podcast über Netzpolitik im speziellen und Politik im allgemeinen. Tim Pritlove und Linus Neumann zeichnen sich verantwortlich für die jeweiligen Sendungen und nachdem ich 1. auf Golem über die SCHUFA gerantet hatte und 2. Bankkaufmann bin und 3. auch noch Teil des Protestes gegen die Bundeswehr bei der re:publica war, haben die beiden mich eingeladen um ein wenig mit mir über diese ganzen Themen zu sprechen

Berlin. Charlottenburg. Ich sitze mit einer Freundin in einem Café bei einem späten Frühstück. „Oh, ich muss noch beim Arzt anrufen, wegen der Blutwerte“. Ich nehme mein Telefon und wähle die Nummer meines Hausarztes. Ich war die letzten Wochen dauernd krank und mein Arzt hat mal vorsorglich einen Test „auf alles“ gemacht.
„Herr Urbach, ja, die Ergebnisse sind da – alles gut. Ah, HIV fehlt noch. Naja, da rufen se inner Stunde nochmal an“.
Wir frühstücken weiter. Trinken Kaffee, lachen viel und haben uns viel zu erzählen. „Ich ruf gerade nochmal an“.
„Herr Urbach, das ist komisch, das ist immer noch nicht da. Rufen se nach der Mittagspause nochmal durch?“ – „Klar“.

Neustart – ET am 1.10.2015

Stephan Urbach, geboren 1980 im hessischen Lauterbach, studierte erfolglos Deutsch und Geschichte auf Lehramt für Gymnasium in Frankfurt am Main, bevor er eine Lehre zum Bank- und Sparkassenkaufmann absolvierte. Von 2011 bis Februar 2014 arbeitete er als Referent der Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin für den Ausschuss für kulturelle Angelegenheiten, sowie den Ausschuss für digitale Verwaltung, Datenschutz und Informationsfreiheit. Er war bis 2013 Mitglied der Piratenpartei. 2010 bis 2013 war Stephan Urbach Mitglied der Aktivistengruppe Telecomix, die sich vor allem während der Proteste auf dem Tahirplatz in Kairo und den Anfängen des Bürgerkrieges in Syrien einen internationalen Namen machte.

2002 – da war ich noch ein richtiger Grufti, allen Klischees entsprechend hatte ich natürlich meine lokale Liebelingsband mit der ich oft rumhing und deren Alben ich auch heute noch höre und mag – auch wenn das vermutlich mehr Nostalgie ist, als ich mir zugestehen möchte.

Bei zwei oder drei Alben (ich weiß es gar nicht mehr genau) hing ich mit im Studio bei United Power Fields rum und hörte der Band bei den Aufnahmen zu.