Jahresblick

Es ist die Zeit der Jahresrückblicke, -rückschauen, Prognosen und was weiß ich was. Ich habe ein paar Mal versucht, strukturierte Jahresrückblicke zu schreiben, so, dass man sie über die Jahre vergleichen kann, aber das ist und war irgendwie nicht mein Format.

Was war?

2019 war für mich ein anstrengendes Jahr. Gesundheitlich ging es bergab. Die Talfahrt war erst langsam, dann immer schneller und die Auswirkungen haben leider sehr viel Raum eingenommen, so dass ich auch viele Gute Dinge nicht wahr genommen habe (z.B. dass ich mit meinem besten Freund 10-jähriges Jubiläum hatte).

Ich habe die meiste Zeit des Jahres 2019 in einer Depression verbracht – diesmal allerdings nicht als Komorbidität zu meinem ADHS sondern als originäre Erkrankung, ausgelöst durch unverarbeitete Traumata.

Was ist?

Zur Zeit bin ich in einer psychosomatischen Tagesklinik, um einige Dinge in den Griff zu bekommen. Es lässt sich sehr gut an und morgen geht es dort auch weiter. Ich bin sehr gespannt, was ich aus der Klinik mitnehmen werde und was mir helfen wird, den Alltag zu meistern.

Was wird?

Nach der Klinik werde ich hoffentlich wieder anfangen zu arbeiten – sowohl meine Stelle als Buchhalter als auch meinen Verlag weiter führen. Ich habe vor, 2020 endlich mal Urlaub zu machen und nicht nur frei zu nehmen.

Ich habe vor Jahren aufgegeben, mir „gute Vorsätze“ aufzuschreiben und dann doch nur daran zu verzweifeln, dass ich es nicht hinbekomme. Mittlerweile wünsche ich mir Dinge und hoffe, sie hinzubekommen. Für 2020 wünsche ich mir, dass ich mehr Menschen, die ich bereits kenne, öfter sehe und mit ihnen Zeit verbringen. Zusätzlich möchte ich gerne in paar Menschen, die ich nur online kenne endlich mal in der Hosenwelt treffen. Das klingt vielleicht nicht nach viel, für mich sind das doch sehr ambitionierte Wünsche.

Wir werden sehen, was am Ende des Jahres davon übrig geblieben ist. Bis dahin: Come at me 2020, you can do me no harm!

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