Die Krise der Onlinewerbung

So langsam hab ich die Faxen dicke (Wiktionary). Wirklich. Die Online-Werbung steckt seit Jahren in diversen Krisen und anstatt nach Lösungen zu suchen, gibt es nur ein „Weiter so!“ Seit der Springer Verlag Abblocken-Blocker eingeführt hat, können wir von den „Adwars“ sprechen, die im Internet toben. Der jüngste Kombattant? Spiegel Online. Wer die Seite mit einem Adblocker aufruft, bekommt nun folgendes zu sehen:

"Bitte deaktivieren Sie Ihren Adblocker"
Adblocker deaktivieren. Und Do-not-Track-Funktionen, Inkognito-Modus und alle anderen ähnlichen Erweiterungen. Quelle: Spiegel Online Screenshot

„Aber tomate! Journalist*innen müssen nun mal Geld verdienen!“ Das ist richtig. Sollen sie auch. Bin ich total dafür. Ich habe aber mehrere Probleme damit. Heute geht mir nicht um die Menge der Werbung oder dass ich erst einmal vor lauter Werbung den Inhalt nicht sehen kann – das ist ein anderer Teil der Krise. Heute geht es um Malvertising. Seit dem 05.03.2018 hat Spiegel Online einen Adblocker-Blocker. Statt der Seite erscheint obiges Bild. Wer also Spiegel Online anschalten will, muss den Adblocker abschalten.